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24 das Spiel um den goldenen Tintenfischring

Geschrieben unter dem ersten Eindruck, deswegen kein langes Gefasel, kein langes Gelaber.

Diz waz it. Diz waz die WM2010. Verbrennen wir die Vuvuzelas, motten wir die Deutschlandfähnchen für 2014 ein. Oder 2018. Oder 3024. Und fressen wir Paul, die Verräterkrake.

Vielleicht war es irgendwas im Tee. Nutella war schlecht. Der Rasen unschön. Löw schlecht gelaunt. Vielleicht hatten unsere Mannen einfach die Schnauze voll, sich auf dem Platz abzurackern, während die Fans daheim feiern. Vielleicht war das der Grund, warum Jogis Bären heute mal beschlossen, dem Spiel der Spanier einfach nur zuzusehen, statt selbst zu spielen, wir werden es nie erfahren.

Vielleicht stand heute eine komplett andere Mannschaft auf dem Platz, als die letzten 5 Spiele, weil Müller auf der Bank saß.

Anders gefragt: was machen eigentlich Boateng, Khedira, Trochwoski, Podolski und Gomez eigentlich beruflich? Wo waren die denn gewesen? Gesehen hat man so gut wie nichts von Ihnen, wobei das bei Gomez in der Nationalmannschaft ja eigentlich schon ein gutes Zeichen ist. Da macht er wenigstens keinen Unsinn.

Ich will nicht viel über das Spiel ansich schreiben. Wenn eine Mannschaft der anderen Mannschaft beim Spiel nur zuguckt, dann müssen sich diese „Leckerbissen für Taktik-Liebhaber“-Typen auch nicht beschweren, wenn eine doch offensichtlich so mittelmäßige Mannschaft wie Spanien ihr eines einziges blödes Tor schießt.

In der ersten Halbzeit haben die Herren in schwarzweiß schon fast nasebohrend den Spaniern bei ihrem Lulli-Fußball zugesehen. Kaum Aktionen, kaum Zweikämpfe, Torchancen eh nicht, meine Güte, der beteiligte Zuschauer konnte ja froh sein, wenn sich wenigstens Neuer bewegte und Deutschland nicht schon mit einem 0:2 Rückstand in die Pause ging. Die Spanier waren witzig: Kurzpassgekicke, Zurückgekicke, wieder Vorgekicke, dann zu Seite Gekicke, dazu frech grinsen und die Nationalelf schaut behäbig, seelenruhig und auch etwas verängstigt zu, ´s könnt ja sein, dass einem Spanier mal ein Ball vom Fuß springt.

Ich verstehe es nicht: war das Respekt? Angst? Wie kann eine Mannschaft, die England mit 4:1 und Argentinien mit 4:0 weggeknallt hat, ausgerechnet vor Spanien, das sich in fast allen Spielen mit einem Tor Unterschied weitergestümpert hat, plötzlich vor Ehrfurcht einknicken?

Zweite Halbzeit. Statischer Standfußball, jeder Tischkicker ist lebendiger als das, was die sechs Deutschen da fabrizieren, die anderen Kappen oben haben nur in der Gegend gestanden und waren sich zu fein, weder vorne, noch hinten auszuhelfen.

Jetzt gegen Uruguay. Na ganz großes Kino. Wir können ja noch Dritter werden. Macht das überhaupt Sinn? Erinnert sich jemand an den dritten Mann auf dem Mond? Den dritten Atlantiküberquerer? Den dritten Arzt, der eine Herztransplantation vorgenommen hat? Oder wenigstens den Dritten der letzten EM?

Ich will fair bleiben: Die Spiele gegen England und Argentinien waren große Klasse und haben trotz Podolski Spaß gemacht. Frei nach dem Motto: „egal, wie es ausgeht, Hauptsache England und Argentinien weg gehauen.“

Unter diesem Aspekt war es eine durchaus amüsante WM, dafür vielen Dank. Werdet Dritter oder Vierter, das ist jetzt eigentlich egal. Einziger Trost: keine der Mannschaften im Endspiel wird mehr Sterne auf der Brust als „unsere Jungs“ haben und es wird einen ganz neuen Weltmeister geben.

Darf ja auch mal sein.
7.7.10 22:47
 
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