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22 Tag 1 nach 4:0

Der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Heute ist der 1. Tag nach 4:0. Ich habe diesen Tag sehr gepflegt damit zugebracht, meine Vuvuzela-Sammlung zu putzen und über Maradona zu lachen.
Wer war eigentlich dieser Messi, von dem die immer gesprochen haben? Müller kenne ich, Müller ist mit Sicherheit auch in Argentinien bekannt – aber Messi?

Gut, wir wollen nicht spotten und arrogant sein, schließlich haben ja Klose, Müller und der Dings die Tore geschossen und nicht die 80 Millionen Bappsäcke, die daheim vorm Fernseher hocken und das war nicht schlecht. 4:0 ist ein ziemlich Pfund gegen Argentinien, aber wir wollen auch nicht vergessen, dass eine WM nichts anderes als die Leistungsschau und Leitmesse des internationalen Fußballs ist und die Spieler da schön ihren Marktwert gesteigert hat.

Ein ganz witziger Nebeneffekt dieser WM ist übrigens die Nichtteilnahme unserer braunen Stiefbrüder und Stiefschwestern vom rechten Rand, die sich so eifrig über „diese Multi-Kulti-Mannschaft, die ja nur zur Hälfte aus echten Deutschen besteht“ mokiert haben.

Jetzt hätten sie endlich mal Grund, „stolz, ein Deutscher zu sein“ - und müssen ausgerechnet jetzt mit ihren schwarz-weiß-roten Fähnchen nasenbohrend neben dem schwarz-rot-goldenen Fahnenmeer der Fanmeilen stehen und dürfen und können nicht mitfeiern. Tja, dumm gelaufen, wenn man ein dummer Rassist ist. Da hat man geblökt, „diese Mannschaft ist nicht repräsentativ“ und muss dann mit ansehen, wie das 99,85 % der Bevölkerung ganz anders sehen. Das ist für die Kameraden eine ähnliche Enttäuschung wie für die Genossen die Abschaffung der DDR.

Wäre ich nach Spanien ausgewandert, dann würde ich übrigens jetzt schnellstens zurückwandern. Nur für den Fall, dass Spanier und Deutsche eine ähnliche Leistung wie bei ihren letzten beiden Spielen abrufen. Ich könnte mir vorstellen, dass der ein- oder andere Iberer auf „oleee, oleoleole, wi arr de Schämpions, olee“ nicht so unbedingt sensibel und feinfühlig und mit der nötigen Distanz reagiert, sollte es dazu kommen, dass Spanien um Platz 3 spielt.

Im Übrigen finde ich aber auch diese proletierenden Pappnasen, die in jedes Mikrofon „EINFACHNURGEILEINFACHNURGEILJEDZZWERNWIRMELTWEISTERUNMARSCHIERNDANNINRUSSLANDEIN“ gröhlen, genau so angenehm wie ein fettes Furunkel am Hintern oder einen Fan von England. Ist ja schön, wenn man sich freut, aber dieses heisere, von Bier und Kippen angeröstete Gebrüll, dazu die Gestik geballter „Becker“-Fäuste und das Gezitter, als ständen die Jungs nicht nur unter Stoff, sondern auch unter Strom – kein Wunder, wenn uns der Rest der Welt hasst. Da halt ich mir doch lieber einen Rottweiler im Schlafzimmer, als zuzugeben, mit den angetrunkenen Intelligenzverleugnern zur gleichen Nation zu gehören. Kleiner Trost – die „Fans“ anderer Mannschaften sind genauso blöd – auch, wenn wir bisher aus England und Argentinien nur Bilder von weinenden und desillusionierten Nervenwracks gesehen haben.

Ich gebe im Übrigen auch zu, noch auf keiner Fanmeile gewesen zu sein. Die Vorstellung, zwischen 200.000 halbnackten Wilden gefangen zu sein, macht mir keine Angst, das kenne ich aus dem Mallorca-Urlaub – aber auf den Meilen hat es nur zwei Klos...

Spanien also am Mittwoch. Trochowski freut sich schon, dass er auch mal in einem regulären Spiel einen Ball kriegen wird – und er hat sich schon fest vorgenommen, ihn ganzganz weit einzuwerfen. Zu Podolski.
4.7.10 22:22
 
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