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So. ´s langt. Und schöss...

Nachdem es myblog nicht gepackt hat, wirksame spam-Filter in die Kommentarfunktion zu packen, muss ich eben dahin gehen, wo der Pfeffer wächst.

Deswegen bin ich umgezogen.

Ihr findet mich jetzt hier:

Mein neues Zuhause. Mit Ikea Möbels.

Ich habe Kaffee gemacht und Kuchen gebacken nd freue mich, wenn Ihr kommt, gell?
25.10.10 23:34


Wie man Menschen glücklich macht

Es ist Dienstagmittag, ich habe schön beim Italiener gegessen und weil ich aus Erfahrung weiß, dass ein voller Bauch nicht gerne läuft, habe ich mein Fahrzeug ganz vorschriftswidrig im Parkverbot abgestellt, denn ich bin 44 Jahre und im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte und meines freundlichen Bankkontos und deswegen praktiziere ich damit meine Form von passivem Widerstand gegen die Staatsgewalt, in dem ich mich dahin stelle, wo es mir passt.

Werde ich nicht erwischt, dann hatte ich einen netten Parkplatz für lau und wenn ich erwischt werde, dann kostet mich das doppelt so viel, als wäre ich gleich ins Parkhaus. Doppelt oder nichts. Wie beim Roulette. Oder im Leben.

Als ich also das „Al Dente con Salmonelle da Berlusconi“, den Bauch und die Krawatte voll mit Spaghetti Bolognese verlasse, steht ein Büttel der Staatsgewalt, ein Scherge des Königs, ein Soldat des Ordnungsamtes der Stadt neben dem Geländewagen und schreibt seelenruhig sein Ticket. Ich gehe auf mein Auto zu und sage „ach verdammt“. Weil man das so sagt, wenn man beim Falschparken erwischt wird.

Ich kenne jetzt das Spiel so: der Vertreter der dunklen Seite der Wehrmacht sieht mich strafend an, drückt mir seinen Strafzettel in die Hand, ich steige ins Auto ein, lege seine Existenzberechnung in die Mittelkonsole und warte auf die Post, wo ich dann das Knöllchen überweise. Ich stand im Parkverbot, wurde erwischt und bezahle. Pech gehabt. Ich habe ja niemanden umgebracht.

Im Verlauf der nächsten fünf Minuten wird mir allerdings klar, dass ein Mord im Vergleich zum „Parken im Halteverbot“ ein fröhliches Kavaliersdelikt ist.

Denn die ordnungsamtgraue Eminenz sieht mich an und sagt streng: „Sie wissen schon, dass hier absolutes Halterverbot ist?“

Tja.

Was soll man da sagen? Natürlich weiß ich es. Ich will ja auch den Strafzettel gerne und dankbar als Fügung des Schicksals annehmen. Ich will aber kein Gespräch. Also sage ich brav: „ja, weiß ich.“ Damit wäre das Gespräch meinerseits eigentlich an dieser Stelle beendet.

Nicht so für den Handlanger der Stadtkasse. „Und warum parken Sie dann hier?“ will er wissen.

Aha. So einer ist das. Nicht nur, dass er wild Strafzettel an unschuldige Falschparker verteilt, er will auch Verkehrsunterricht geben und gesellschaftspolitisch wichtige Fragen stellen. Kann er haben.

Mir gehen hier mehrere Antworten durch den Kopf: spontan könnte ich ihm beispielsweise die Wahrheit sagen: „ich bin zu faul zum Laufen“. Eine Möglichkeit.

Oder die arrogante Variante: „das geht Sie einen Scheissdreck an.“ Aber dann zieht er vielleicht zur Strafe nicht seinen Notizblock, sondern ein Pfefferspray. Möchte ich nicht.

Ich entscheide mich für Tor drei und kaufe „Überheblichkeit für 10 Euro“ und sage: „Weil ich es kann.“

Aber nicht mit Herrn Löhlein von der Stadtverwaltung! „Nun werden Sie mal nicht frech!“ faucht er mich an. „Mit Ihrem Verhalten blockieren Sie hier rücksichtslos Alte, Behinderte und Kinder, ist Ihnen das eigentlich klar?“

Was wird das hier? Ein Sozialquiz? Ein Verhör?

Zum Einen fehlen in seiner Randgruppenaufzählung noch „Mitbürger mit Migrationshintergrund“ und Arbeitslose, zum Anderen blockiere ich die besagten Volksmassen nur dann, wenn jene nicht in der Lage sind, in einer sechs Meter breiten, verkehrsberuhigten Zone einem stehenden Hindernis auszuweichen, wenn es also alte, arbeitslose Behinderte mit Kindern und Migrationshintergrund sind, die den Rollator mit ungefähr 120 Sachen durch dieses kopfsteingepflasterte Fußgängerghetto schieben.

Was erwartet jetzt eigentlich dieser Unterarm des Gesetzes? Soll ich mich ihm vor die Füße werfen und verzweifelt „es tut mir leid, es tut mir leid, bitte strafen Sie mich, bitte strafen Sie mich, ich war ein böses Mädchen“ wimmern? ´s Lebtag nicht!

„Die können doch außen herum gehen“ gebe ich zurück. Er überlegt einen Moment, weil das logisch klingt. Dann kommt ihm eine Idee: „Nicht, wenn da noch ein LKW kommt“.

Tja, das habe ich nicht bedacht. Dass ein LKW kommt. Mittags um 13.30. In einer verkehrsberuhigten Zone. Wenn Alte und Kranke da herumlaufen. Er denkt, er hat mich. Aber so nicht.

„Sehen Sie einen?“ frage ausnahmsweise mal ich. Und tatsächlich, ich kann es kaum glauben, er reckt den Kopf. „Nein“ sagt er. „Aber es KÖNNTE einer kommen!“ fügt er trotzig hinzu und ich beschließe, ihm eine Brücke zu bauen. „Wenn es brennt, dann würde einer kommen. Von der Feuerwehr“ helfe ich ihm.

„Wollen Sie mich verarschen?“ Er bekommt langsam Gesichtsfarbe. Ja, schon, ich wollte nur den Strafzettel und dann zurück ins Büro. Aber ich habe ja auch nicht angefangen, mir einen Vortrag zu halten.

„Niemals“ gebe ich zurück „wie käme ich denn dazu? Sie machen ja auch nur Ihren Job.“

„Genau“ gibt er zu „und ich habe es absolut nicht nötig, mich deswegen beschimpfen zu lassen!“ Er klingt zornig und, ja, auch ein wenig traurig.

Er tut mir plötzlich leid. Eigentlich würde ich jetzt gerne den Arm um ihn legen und ihm sagen, dass er seinen Job sogar ganz prima macht und mich ganz pflichtbewusst aufgeschrieben hat und das quasi in seiner Eigenschaft als Beschützer von Alten, Behinderten und Kindern vor rowdiehaften Falschparkern im ruhenden Verkehr. Aber erstens habe ich ihn nicht beschimpft, wenigstens NOCH nicht und zweitens – es geht nur um einen falschen Parkplatz und 10 Euro. Und ums Prinzip. Weil es immer ums Prinzip geht. Also gut, er soll seine Chance haben. Ich bin souverän.

„Wissen Sie was?“ sage ich und beschliesse, ihn anzulügen: „Ich bedanke mich, dass Sie mich auf mein falsches Verhalten hingewiesen haben und will es nie wieder tun, aber wie mir soeben auffällt, ist dies gar nicht mein Auto, weil ich heute in der Tiefgarage stehe.

Trotzdem Danke für die Belehrung. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen und spannenden Tag.“

Er schüttelt den Kopf, klemmt seinen Zettel hinter den Scheibenwischer, ich drehe mich rum, trinke noch einen Kaffee bei Irma, warte bis er weg ist, pflücke seinen Dienstnachweis vom Wischer und lege ihn auf die Mittelkonsole und fahre ins Büro.

Es ist so einfach, Menschen glücklich zu machen.
23.10.10 17:05


Wir sind Sicherheitsrat (nicht ständig)

Hurra! Hurra! 65 Jahre nach Kriegsende, 20 Jahre nach der Wiedervereinigung und 6 Monate, nachdem Menowin "der Kleinkriminelle" Fröhlich nur Zweiter im "Superstar"-Finale geworden ist, ist es endlich geschafft: Deutschland hat einen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Sicher, nicht ständig, wenn Deutschland krank ist oder so, dann darf auch mal ein anderer ran, aber immerhin. Was Schröder herbeiträumte, Steinmeier bastelte - Guido "the Föhnfrisur" Westerwelle hat es auch geschafft. Wenn wir schon nicht die Flagge mit dem Eisernen Kreuz auf dem Hindukusch hissen, dann haben wir wenigstens jetzt mal wieder ein Fähnchen an der UN-Sicherheitstafelrunde.

Das ist sehr schön.

In Zukunft also kann Deutschland mitbestimmen ob, ähm, also, egal. Auf jeden Fall mitbestimmen. Zum Beispiel dürfen jetzt wir mit den Amerikanern stimmen, wenn diese der Meinung sind, der Iran gehöre bestraft, anyhow. Oder aber wir könnten bei jeder von irgendeinem islamischen Schlaumeierstaat vorgeschlagenen Verurteilung Israels wegen irgendwas einer Verurteilung zustimmen. Wenn wir wollten. Wollen wir aber nicht. Sonst heisst es wieder soundso und die Amerikaner sind böse auf uns. Das wollen wir auch nicht. Weil wir Obama cool finden. Insofern schon wieder schlecht für den Iran.

Und wir dürfen "demonstrativ den Saal verlassen" und "für einen Eklat im Sicherheitsrat" sorgen. Wenn wir wollen. Machen wir aber nur, wenn Achmadinedingends wieder irgendeinen seltsamen Unsinn erzählt. Und noch einmal schlecht für den Iran.

Wir könnten China wegen der Nichteinhaltung der Menschenrechte verurteilen. Machen wir aber nicht. Wir sind ja nicht doof und wollen da hin exportieren. Oder wir können den Iran wegen der Nichteinhaltung der Menschenrechte verurteilen. Daswird sicher lustig und wir wollen da auch nichts hinexportieren. Dürfen wir auch nicht, die Iraner nehmen den Atomwaffensperrvertrag nicht ernst. Sowas von schlecht für den Iran.

Wir dürfen jetzt auch mitabstimmen, wohin unser Geld als drittgrößter Beitragszahler der UN so hingeht. Aber wir wollen uns ja nicht unbeliebt machen. Zumindest, so lange unser Sitz nichtständig und nicht ständig ist. Also unanständig.

Umgekehrt könnte ich mir vorstellen, dass die Vereinten Nationen jetzt sagen: "Hey Deutsche" könnten sie sagen "hey Deutsche, Ihr sitzt hier nicht ständig Euren Hintern im Sicherheitsrat platt, das kostet Aufschlag. Ziemlich Aufschlag". Und wir könnten nicht dagegen stimmen, weil uns dann wieder alle hassen.

Immerhin: was wie ein kleiner Schritt für Deutschland aussieht, ist ein Riesensprung für Guido "der Lächler" Westerwelle. Besonders die rechten Kreise in Deutschland werden jetzt sagen "Gut, der Westerwelle ist zwar immer noch eine schwule Hupe, aber eine schwule Hupe, die Deutschland einen nichtständigen Sitz im Sicherheitsrat eingebracht hat". Da schnellen die Wählerzahlen locker wieder auf 6,9% hoch. Jedenfalls, solange die Rechnung für den Kindersitz nicht präsentiert wird.

Bleibt zu fragen, ob es das gebraucht hätte, nun neben Gabun, Nigeria, dem Libanon und Bosnien-Herzegowina nicht ständig herumzuhocken und abzunicken, was der jeweilige NATO-StändigSitzer sich so an Schikanen für die Welt ausdenkt.

Ich meine: nein. Aber ich bin auch kein Außenminister. Gottseidank.
12.10.10 21:32


So, jetzt reichts mir...

Nachdem ich heute zum einhundertdreinddrölftigsten Male irgendwelche dubiosen Kommentare (Beispielsweise in den Fussballeinträgen) nach dem Motto "Hello, good statement to se policy of international landscape-ressurection, visit also my side wis prima Taschens from Gucci and Armani-clamottes" löschen durfte, werde ich die Kommentarfunktion mal für 4 Wochen ausser Kraft setzen in der Hoffnung, dass mir "Kevin.depp@gmail.com" danach keine Werbekommentare mehr ins blog friemelt.

Erschiessen könnte ich sie, die dämlichen Botbetreiber, erschiessen! Aber ich spiele kein Tischtennis, hab nur "Far Cry" auf dem Rechner und bin nicht im Sportschützenverein, damit fallen dann Amokläufe in nigerianischen Botclubs schon wieder flach.

Also sorry für die "echten Menschen", die mich jetzt nicht mehr kommentieren können, in vier Wochen gehts mit Kommentaren dann weiter, in der Hoffnung, dass die aserbeidschanischen-gefälschte-Gucci-Kacke-Anbieter diesen Unfug dann lassen.

Ich bin doch nicht der Flocki!
21.9.10 16:40


Das große Islamkritikerlexikon

...gerne auch zum Kopieren und zur Weitergabe

Ausländer, der:
Einwanderer, gegen den der --> Islamkritiker nichts hat, der meist sogar sein bester Freund ist, es sei denn, er ist Moslem, Türke oder Sozialhilfeempfänger. Oder alles drei zusammen.

Bratwurst, die:
wichtiges Kulturgut, von dem der --> Islamkritiker befürchtet, dass es die --> Moslems abschaffen wollen

Demokratie, die:
lästige Gesellschaftsform, in der der --> Islamkritiker Widerspruch findet, beispielsweise durch --> Gutmenschen oder --> Moslems und die deswegen eigentlich abgeschafft gehört

Deutschland:
Land, in dem der --> Islamkritiker lebt und nach eigenem Bekunden so sehr liebt, dass er es am allerliebsten für sich alleine haben möchte oder, wenn schon das nicht geht, er wenigstens nicht mit --> Gutmenschen und --> Moslems teilen will

Differenzierung, die:
Eigenschaft oder Tätigkeit, die dem --> Islamkritiker fehlt und deswegen zwangsläufig zur Vertuschung der --> Wahrheit dient

Gutmensch, der:
lästiger Gegenpart des --> Islamkritikers, meist intelligent, gebildet und sowohl rhethorisch als auch fachlich dem --> Islamkritiker überlegen, weswegen er auch neben dem --> Moslem von dem Islamkritiker leidenschaftlich gehasst wird.

HartzIV, das:
Laut dem --> Islamkritiker die einzige Einnahmequelle eines --> Moslems in --> Deutschland.

Integration, die:
Forderung des --> Islamkritikers an hier lebende --> Moslems, die die perfekte Beherrschung der --> deutschen Sprache in Wort und Schrift, ein Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze sowie die Aufgabe des --> Islams und die Konvertierung wenigstens zum Atheismus beinhaltet und mindestens ein Nobelpreis wäre auch nicht schlecht

Islam, der:
Religion des --> Moslems, für den --> Islamkritiker allerdings eine rückständige Irrlehre und Ideologie, die es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt, beispielsweise durch --> Karikaturen

Islamkritiker, der:
Individuum, das früher an Stammtischen Skat und Schafkopf spielte und dabei dummes Zeug erzählte. Wurde durch die Durchsetzung des Rauchverbots an den heimischen Computer abgedrängt und bildet dort soziale Netzwerke mit der Monothematik --> Islam aus, den der Islamkritiker natürlich ganz furchtbar frauen-, menschen- und demokratieverachtend findet

Karikatur, die:
kleines Bildchen, mit dem der --> Islamkritiker gerne --> Moslems provozieren möchte, um deren --> Integration zu testen

Kultur, die:
das, was der --> Islamkritiker selbstverständlich hat, weil er aus dem gleichen Land wie Göthe und Morzart und Beathoven kommt und die selbstverständlich nicht zur Kultur des --> Moslems passt

Kind, das:
wahlweise Opfer einer Heirat durch einen --> Moslem oder demographische Waffe des --> Moslems, um --> Deutschland zur islamischen Nation umzubevölkern

Komma, das:
feindseliges Satzzeichen

Kopftuch, das:
simple Kopfbedeckung, die für den --> Islamkritiker allerdings ein Symbol für Rückständigkeit und Frauenunterdrückung ist, selbst, wenn es von Audry Hepburn oder Alice Schwarzer getragen wird

Koran, der:
für den --> Islamkritiker ein ganz ganz böses Buch, in dem ganz schlimme Anleitungen zum Töten von Ungläubigen, Heiraten von Kindern und dem Bauen von Sprengstoffgürtel stehen. So eine Art Terrorfibel eben.

Linker, der:
siehe --> Gutmensch

Meinungsfreiheit, die:
hohes Rechts- und Gesellschaftsgut, das der --> Islamkritiker unbedingt verteidigt wissen will - zumindest, wenn es die eigene Meinung ist. Die Meinung Andersdenkender soll möglichst durch "Sperren" im Internet oder deren Wegzug "in die Türkei" eliminiert werden.

Messer, das:
Laut dem --> Islamkritiker das von --> Moslems beliebteste Argument in einer Diskussion

Mohammed, der:
Religionsstifter des --> Islam, für den --> Islamkritiker allerdings ein Päderast und Menschenschlächter, der wenigstens so schlimm wie Hitler war, wenn nicht noch schlimmer

Moslem, der:
Ist für den --> Islamkritiker neben dem --> Gutmenschen das personifizierte Böse. Der Moslem ist für den --> Islamkritiker generell faul, ungebildet, rückständig, ein Messerstecher und Frauensteiniger, weil er als heiliges Buch den --> Koran hat.

Nazi, der:
Radikalislamkritiker, der offiziell vom --> Islamkritiker verachtet wird, aber unter Duldung des --> Islamkritikers dessen Mäppchen begeistert trägt und einmal Speerspitze einer Gegenbewegung gegen die --> Moslems sein soll

Nazikeule, die:
Jedwede Argumentation, die der --> Islamkritiker nicht versteht oder die ihm nicht gefällt

Obsthändler, der:
für den --> Islamkritiker als überflüssig angesehenes Berufsbild, das niemand braucht

Opfer, das:
--> Islamkritiker, der sich --> nazigekeult fühlt

Sarrazin, der:
Gallionsfigur des --> Islamkritikers, so eine Art Stammtischmessias, allerdings weit weniger charismatisch als beispielsweise Jesus. Oder Hitler.

Statistik, die:
Nützliches Instrument, wenn sie die These des --> Islamkritikers stützt, gefälschtes Machwerk der --> Gutmenschen, wenn sie seine These nicht stützt

Tierschutz, der:
Wichtiges Rechtsgut, das der --> Islamkritiker permanent von --> Moslems verletzt sieht, wenn zur Tötung eines Tieres kein Genickschussapparat, Schleppnetz, Jagdgewehr oder Rattengift verwendet wird

Türke, der:
Hauptfeindbild des --> Islamkritikers, weil... weil... weil... die immer so mit dem Messer und so machomässig und überhaupt und weil er --> Moslem ist, herrgottnochmal

Wahrheit, die:
gepachtetes Eigentum des --> Islamkritikers

t.b.c., Ergänzungen und Anmerkungen sind jederzeit willkommen
1.9.10 23:33


Deutschland würd dümmer? - Stümmt!

Waren unsere Eltern und Großeltern noch damit beschäftigt, Samstags den Wagen zu putzen, den Rasen zu mähen und SPD zu wählen, so gibt sich die heutige Generation der Mittdreissiger bis -Fünfziger dem süßen Nichtstun hin.

Das wäre nicht weiter verwerflich und ist ja das eigentliche Ziel einer Gesellschaft, wenn sich meine Altersgenossen bilden würden und die Zeit zur Erziehung ihrer Kinder oder zur Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit nutzen würden.

Tun sie aber nicht.

Zwischen Frühstück (10.00 Uhr) und Bundesliga (18.00) wird die Zeit damit verbracht, sich dämliche Realityshows mit noch dämlicheren Pappnasen anzugucken, die abwechselnd auswandern, einwandern, auf Streife oder zum Saufen gehen, kläglich bei Gesangswettbewerben oder Talentshows versagen oder hauptsächlich oder nebenbei, sofern es weibliche Pappnasen sind, ihre Möpse in irgendwelchen Castingshows oder "Sexreporten" in die Kamera drängeln.

Die gähnende inhaltliche Leere in- und außerhalb der Werbepausen verbringt der Durchschnittsdeutsche damit, seinem Nachbarn "mal die Meinung zu sagen", Gerichte mit irgendeinem Stuss zu belasten oder über "die Musels" kräftig abzulästern, die sich, selbstverständlich "nix anpassen und nicht intrigieren wollen." Die natürlich an DIESEM deutschen Kulturleben - wer wollte es ihnen verdenken? - nicht teilnehmen wollen.

Was ist eigentlich aus uns so geworden?

Kleingeister sind wir, Kleingeister waren wir, Kleingeister werden wir bleiben. Mit uns kann man alles machen: Steuern erhöhen, Renteneintrittsalter erhöhen, dafür Renten aber senken und sogar Krieg führen. Wir machen alles brav und tapfer mit. Die etwas Clevereren lassen sich wählen, bekommen fürs Nichtstun dann Abgeordnetendiäten und fressen mit den richtig fetten Jungs von der Industrie aus einem Geldtrog, was zwar legitim, aber unschön ist, die dumme Masse steht drunter, staunt, mault und geht dann wieder "Titten gucken" oder wahlweise, fein aufgehetzt von den Beschlageneren, abwechselnd Moslems und HartzIv-Empfänger bashen.

"Deutschland soll erwachen" gröhlen die Doofen und haben damit eigentlich recht, wenngleich sie dies in einem anderen Sinne meinen, als ich mir dies wünschen würde. Wo sind sie, die streitbaren Geister, die etwas zu sagen haben, wo sind sie, die Jungs, die den Dietern, Naddeln, Heidis, Katzenbergers und Veronas dieser Republik ein glashartes "geht sterben, Ihr Schwachmaten" entgegenschleudern und tatsächlich beweisen, dass der Kaiser keine Kleider trägt?

Ein-, Zwei Leute habe ich ausgemacht, Kalkofe ist einer davon, Hildebrandt der Zweite, aber der Erstere ist zu unbekannt, der Zweitere zu alt, es hört sowieso keiner zu und solange sich Scheisse, medial nett verpackt, sowohl in Politik als auch in Unterhaltung an den Mann bringen lässt und Knete bringt, stehen solche Leute zwar als lästiges, aber nicht weiter beachtenswertes Übel in der Ecke.

Nicht, dass es nicht versucht worden wäre: beispielsweise Roman Herzog tat es mit seiner "Ruck-Rede", Köhler tat es, indem er die Wahrheit sagte.

Die Dummen haben kurz aufgehorcht, genickt, und dann weiter "Post von Wagner" an "die lieben Taliban" gelesen und welche Abenteuer die barbusige Uschi (19, Buchhandelsgehilfin aus Leipzig/Sachsen-Anhalt) so erlebt, wenn abends "ihr Freund nach Hause kommt."

Eigentlich geht es uns gut und wir könnten stolz auf unsere Leistung sein, die ja zweifelsohne vorhanden ist. Wir geben uns aber lieber der Illusion hin, dass es uns besser ginge, "wenn es nicht so viele Ausländers hier hätte" und unser Leben erfüllter wäre, wenn wir wahl- und wechselweise schöne junge und knackige Männer und Frauen an unserer Seite hätten, statt den/die alte Krampfhenne, die nun mal da ist. Deswegen boomen websites wie "Abenteuer18.de", da sich ja "sexuelle Beziehungen im Laufe einer Partnerschaft ändern" und wildes Rumvögeln mit einer Fremden, ob mit oder ohne AIDS ist dabei egal, ein sehr viel höherer Wert als Treue, Ehrlichkeit oder Kompromissfähigkeit ist.

Deswegen lassen wir uns ja auch lieber scheiden, als gemeinsame Wege zu finden.

Wir sind eine Wegwerfgesellschaft geworden. Nicht nur, was den Konsum betrifft, sondern auch, was Werte betrifft. Dein Partner gefällt Dir nicht mehr? Schmeiss ihn weg, hol Dir einen Neuen. Deine Kinder stören? Schieb sie ab oder, in ganz extremen Fällen, bring sie um. Lager sie dann in der Kühltruhe oder im Blumentopf. Oder mauer das Kinderzimmer zu und hau dann ab ins Glück. Mit "Sexybiene27" oder "Adonis33", jenachdem, was sich im Chat gerade so als "neues Glück" angeboten hat.

Es scheint nichts mehr zu zählen außer Geld und Sex. Dafür wird allerdings ALLES getan. Ob ein Vater seine Tochter zum Tittenzeigen zur BILD oder "Deutschland sucht den Superstar" schleppt oder sich bereits 16-jährige die Brüste machen lassen, Hauptsache, es besteht die Aussicht auf Kohle oder billigen Flittchenruhm auf den Seiten 1-3 irgendeines Magazins.

Traurig ist das, traurig. Sollen das die Werte sein, die wir unseren Kindern und unseren Einwanderern vermitteln wollen? Soll es das sein, von dem wir sagen "kommt her, reiht Euch ein, tragt dazu bei"? Im Ernst kann das ja wohl nicht unser Ernst sein.

Isser offiziell ja auch nicht.

Wir schwadronieren von Göthe und von Schiller (oder hiess der Typ Schaller? Egal, Hauptsache, er hat "die kleine Nachtmusik" vertont, die ursprünglich ja ein Gedicht von Martin Luther King war), ohne dass auch nur 20% der autochthonen Bevölkerung jemals überhaupt ein anderes Buch als das Telefonbuch gelesen haben und von Musik nur das verstehen, was ihnen irgendein Dudelsender Antenne Blödmannshausen in der täglichen Rotation präsentiert, garniert mit den Informationen, welche Partydroge von welchem Partyluder in dieser Saison konsumiert wird.

Änderung? Weit und breit nicht in Sicht. Stattdessen taucht gelegentlich irgendein Depp mit irgendeinem Deppengeschwätz auf, um von den anderen Deppen dann breite Zustimmung zu ernten, die "es ja immer schon gewusst haben". Das nennt man dann "provokante These", die Intelligenz kichert, weil sich die Deppen so prächtig unterhalten und sich nicht wachen Auges umschauen, die Differenzierenden schlagen die Hände über dem Kopf zusammen und um 19.00 schauen wir dann alle endlich wieder gemeinsam Erste Bundesliga.

Willkommen im Schlaraffenland. Mercedes für alle.
31.8.10 23:17


I did it

...und habe meiner Spende an die Johanniter folgenden Text beigelegt:
-------------------------------------------------------
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe soeben 58,- € per Lastschrift gespendet.

Ich kann nur hoffen, dass die Familie, die damit ein "Überlebenspaket" erhält, nicht ihre Kinder einst zu moslemischen Knallfanatikern erzieht, die später mit "Tod Israel! Tod USA! Tod Europa!"-Gebrüll durch die Gegend ziehen oder, schlimmer, sich irgendwo in die Luft sprengen und dabei ein paar "Ungläubige" mitnehmen.

Ich hoffe ferner, dass Sie auch in Pakistan unter Ihrem Zeichen auftreten, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass in Pakistan Hilfsorganisationen, die, wenn auch nur in stilisierter Form, Kreuze im Emblem tragen, nicht so gerne gesehen sind. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass sich die pakistanische Regierung immer noch diesen Luxus leistet. Kann ja nicht sein, dass aus den ungläubigen und gottlosen Staaten des Westens auch noch unter dem Zeichen des Kreuzes Hilfe kommt.

Sie sehen, ich habe mit diese Spende nicht leicht gemacht und hoffe auch, dass ich sie nicht eines Tages bereuen werde, aber ich denke ebenfalls, dass dies meine Pflicht als "gottloser Christ" und Mensch war. Aber man sollte den Opfern da unten schon vor Augen führen, von WEM sie da eigentlich Hilfe bekommen. Auch wenn dies, ganz klar, auch Propaganda ist. Aber das schadet nicht. Taliban und andere moslemische Radikalinskis leisten diese Propaganda da unten schliesslich auch.

Mit freundlichen Grüßen
20.8.10 17:16


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